Vegetationsbrandbekämpfung
FW

Vegetationsbrandbekämpfung

Es ist zu erwarten, dass der Klimawandel in der Zukunft auch Konsequenzen für die Sicherheit und Gesundheit der Feuerwehrangehörigen haben wird. Denn besonders die Feuerwehren werden voraussichtlich aufgrund der Folgen der Erwärmung des Klimas mit erhöhter Trockenheit der Vegetation und extremer Wetterphänomene (z. B. Starkregen) im Einsatzdienst stärker betroffen sein. Es stellt sich z. B. die Frage wie sich die Feuerwehren auf die häufiger zu erwartende Bekämpfung von Vegetationsbränden, der Hilfeleistung bei Starkregenereignissen mit Überflutungen und Stromausfällen usw. fachkundig in der Ausbildung vorbereiten könnten.

Diese Beispiele zeigen, dass Handlungsbedarf besteht:

Wir müssen jetzt handeln, um in einigen Jahren noch handlungsfähig zu sein. Heute ist der Zeitpunkt, um strategische Überlegungen anzustellen und an der ein oder anderen Stelle auch Investitionen zu tätigen. Sie werden sich auszahlen in der Sicherheit und Unversehrtheit der Beschäftigten. Und im Falle der Hilfskräfte kommt noch hinzu: Von ihrer Handlungsfähigkeit hängt die Sicherheit vieler anderer Menschen ab
(DGUV Forum 7/2020 - Schwerpunkt Klima; Editorial, Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)).

Heißere Sommer gehen in manchen Regionen Deutschlands mit einer größeren Gefahr für Wald- und Vegetationsbränden einher. Was bedeutet das für die Einsatzkräfte der Feuerwehr?

Wie können sie sich für die besonderen Risiken bei dieser Art der Brandbekämpfung wappnen? Fachwissen und die passende Ausrüstung sind unabdingbar.

Insbesondere mit diesen Fragestellungen und Lösungsmöglichkeiten befasst sich Herr Dr. Ulrich Cimolino in einem Fachbeitrag.

Stand: 09/2021