Ehrenamtliche in der Fl├╝chtlingshilfe ­čöł
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Ehrenamtliche in der Fl├╝chtlingshilfe ­čöł

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Wer ehrenamtlich gefl├╝chteten Menschen helfen will, sollte sich daf├╝r am besten bei seiner Kommune oder einer lokalen Organisation melden. Denn nur bei Eins├Ątzen im Auftrag der Kommune oder einer Organisation  ist der Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung gegeben. Im Fall eines Unfalls erhalten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dann Leistungen nach dem SGB VII. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. 

Die Kommune kann die  Aufgaben aber auch an private Organisationen (zum Beispiel Vereine)  ├╝bertragen, die sich ehrenamtlich in der Fl├╝chtlingshilfe engagieren.  Deren Mitglieder sind dann ebenfalls bei ihrer ehrenamtlichen T├Ątigkeit  gesetzlich unfallversichert. Die Beauftragung muss nicht  notwendigerweise schriftlich erfolgen. Das Anlegen einer Liste der  ehrenamtlich T├Ątigen macht im Falle eines Unfalls allerdings die  Bearbeitung durch den zust├Ąndigen Unfallversicherungstr├Ąger  (Unfallkasse) leichter.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf  die ehrenamtliche T├Ątigkeit selbst, aber auch den Weg dorthin und von  dort zur├╝ck nach Hause. Bei einem Unfall ├╝bernimmt die gesetzliche  Unfallversicherung die Kosten f├╝r die Heilbehandlung und Rehabilitation  und zahlt gegebenenfalls auch eine Rente. Zu melden sind Unf├Ąlle der  Kommune, die diese Meldung dann an die Unfallkasse weiterleitet.

Unversichert  bleiben Aktivit├Ąten, die Privatleute ohne Auftrag der Kommune in  Eigenregie mit den Fl├╝chtlingen durchf├╝hren, das k├Ânnen zum Beispiel  private Ausfl├╝ge, sportliche Aktivit├Ąten oder Einladungen sein. F├╝r  Unf├Ąlle in der Privatsph├Ąre ergibt sich die Zust├Ąndigkeit der jeweiligen  privaten oder gesetzlichen Krankenkasse.



Stand: 10/2023
Webcode: w338